08.01 | 2014

Unsere Messen zum Jahresanfang

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Quergebürstet
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75 Jahre Redecker – ein Familienunternehmen

Wie alles begann

Wie hat es eigentlich vor 75 Jahren begonnen mit dem Bürstenhaus Redecker?
Nachdem der „Senior“ Friedrich Redecker im Alter von vier Jahren langsam erblindete und auch Operationen keine ernsthafte Besserung mehr bringen konnten, besuchte er als Jugendlicher die Blindenschule in Soest, die ihn eine der damals gängigen Blindenausbildungen erlernen ließ: Das Bürstenmacherhandwerk.
Da „Friedel – der Boss“ ein unternehmender Mann war, baute er sich mit der Zeit eine kleine Firma auf, mit der er seine Frau, seine drei Söhne und sich selbst ernähren konnte. Als leidenschaftlicher Schachspieler war er auch im nordrhein-westfälischen Vereinswesen aktiv: ein wacher und hoch disziplinierter Geist, der noch bis zu seinem Tod im Alter von 72 Jahren dem Handwerk nachging.

Das Aus für die Bürstenproduktion?

Beklagenswert war für den „Boss“, dass zunächst keiner seiner Söhne das Handwerk und Unternehmen fortführen wollte, sondern sich in andere berufliche Richtungen orientierte. 1986 starb der Senior, bis zuletzt aktiv, und Gernot Redecker, der jüngste Sohn, und seine Frau entschlossen sich, die noch vorhandenen Materialien aufzuarbeiten und das Bürstenhaus Redecker – zunächst kurzfristig – in eigener Regie weiter zu führen. Auf dem 1987 stattfindenden Köhlerfest in Borgholzhausen wurde deshalb zusätzlich ein Marktstand aufgebaut, um die fertiggestellten Besen und Bürsten abzuverkaufen. Mit dem Erfolg rechnete niemand: Am ersten Wochenende waren alle Produkte verkauft. Die Redeckers bestellten Materialien nach…

Es geht doch weiter

Es folgten weitere Märkte und Verkaufserfolge, zunehmend auf guten Handwerkermärkten, bald auch über die Region hinaus. Produziert wurde im eigenen Keller, ein Wohnzimmer wurde zum Büro umfunktioniert. Die ersten Mitarbeiter stellten sich ein, gegessen wurde mittags gemeinsam in der Hausküche.
In den späten Achtziger Jahren wurde aus den Marktfahrern bald ein kleines Großhandelsunternehmen. Zug um Zug wurden die Kellerräume gegen eine ausgebaute Scheune, diese Mitte der 90er Jahre gegen einen Firmenneubau eingetauscht, Lagergebäude kamen hinzu, das Unternehmen wuchs.
Fachmesseteilnahmen – zunehmend auch international – befeuerten und befruchten bis heute neben Geschäftsbeziehungen auch die Ideen für neue Produkte und Produktbereiche. So ist in Versmold eine echte Ideenwerkstatt entstanden, in der ständig neue Artikel entwickelt  und bisherige verbessert werden. Auch ein Ladengeschäft im nahegelegenen Bad Rothenfelde ist inzwischen hinzugekommen und sorgt für einen eigenen „Testmarkt“ und die immer aktuelle Kompetenz in Sachen Produktpräsentation.

Heute: Ein modernes Familienunternehmen in dritter Generation

Veränderung und ständige Entwicklung ist bei Redeckers schon immer eine gute Firmentradition gewesen: Im Januar 2009 trat eines der zwei Kinder, Felix Redecker, ins Unternehmen ein. Die Fortführung der
„Redecker-Tradition“ in dritter Generation ist also gesichert.